Bezirksliga 1 -  Saison 2008/2009

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Infos zu den einzelnen TEAMs:
zur jeweiligen Homepage des Vereins auf das Wappen klicken ...
 
 
 

FC Wolfsburg

SV Reislingen/Neuhaus MTV Isenbüttel

 VfR Eintr. Wolfsburg

TSV Hehlingen

 STV Holzland  SV Gifhorn TuS Müden/Dieckhorst FC Brome

SV Meinersen

TuS Neudorf/Platendorf/

SV Osloss

MTV Gifhorn II

SV Sandkamp

SV Brunsrode/Flechtorf
Quelle: www.williswappen.de
 

Bezirksliga - Infos der anderen Mannschaften

 

AZ: 07.08.08

 

Gibt‘s einen Zweikampf?               Gesamter Kader aller TEAMS

Fußball: Bezirksliga (hot)

Auf die Plätze, fertig, los! Die Saison 2008/2009 in der Fußball-Bezirksliga wird am Samstag eröffnet.

Der Überflieger des Vorjahres ist mit Meister Hillerse in die Bezirksoberliga entschwunden. Darf man den Klubs Glauben schenken, so wird es diesmal keinen Alleingang geben, sondern einen Zweikampf in der Samtgemeinde Isenbüttel. Zehn Teams haben die dort ansässigen MTV Isenbüttel und GW Calberlah auf ihrem Zettel oben stehen. Die Liga bekommt zudem mit Absteiger FC Wolfsburg sowie den Aufsteigern MTV Gifhorn II, SV Sandkamp und SV Brunsrode/Fl., neuen Trainern in Hehlingen, Platendorf, Osloß, Brunsrode sowie bei der MTV-Reserve und beim FC und natürlich vielen neuen Akteuren eine Menger neuer Gesichter. Wie auch immer es ausgeht, fest steht bisher nur: Samstag geht‘s los und man darf sich freuen…

 

Topfavorit? Calberlah gibt Bürde an Isenbüttel weiter

Die Fußball-Bezirksliga steht in den Startlöchern. Attraktivitäts-Einbußen dürfte es bei dieser derbyreichen Liga keine geben. Jetzt nehmen die Spekulationen des Sommers ein Ende, die Saison bekommt endlich ein Ge-sicht. Wer vorn zu finden sein wird und wer es möglicherweise schwer hat -die AZ/WAZ hörte sich um.

Forsche Ziele verfolgt GW Calberlah. Das Team von Frank Plagge ist zusammengehlieben, verstärkte sich sogar noch punktuell. Der Vorjahreszweite setzt sich zum Ziel „einen Punkt mehr zu holen", so der GW-Trainer. Mit dann mindestens 63 Zählern werde man um Platz drei mitspielen. Plagge: „Sozusagen die Champions-League-Plätze." Rene Wegner, Spielertrainer des FC Brome, sieht die Grün-Weißen sogar auf dem Platz an der Sonne; „Mein absoluter Topfavorit."

Calberlahs Coach Plagge glaubt indes an Samtgemeinde-Nachbar MTV Isenbüttel, „wenn Dennis Stöbermann weiter so trifft, wie in der vergangenen Rückserie". In Isenbüttel sieht man das Ganze wie folgt. „Wir wollen unter die ersten Fünf, so die vage Ansage von MTV-Trainer Dieter Winter.

So sehr Winter aber abwiegelt, nicht nur Plagge hat die Blau-Weißen auf dem Zettel. Karsten Stephan, Trainer des VfR Eintracht Nord: „Isenbüttel hat sich gut verstärkt." Die Liga hält Stephan für ausgeglichen. An einen Start-Ziel-Sieg, wie ihn Aufsteiger Hillerse zuletzt hingelegt hat, glaubt er nicht: „Es zählen mehrere Teams zum Favoritenkreis." Sein eigenes möglicherweise auch.

Und wer muss gegen den Abstieg kämpfen? Stephan: „Ohne den Teams zu nahe treten zu wollen, glaube ich, dass die Kreisliga-Aufsteiger es schwer haben." Zumindest auf sein eigenes Team bezogen würde Guido Gehrmann, neuer Coach des SV Brunsrode/ Flechtorf das auch so unterschreiben: „Der Klassenerhalt ist unser Ziel."

 

 

 

GR: 05.08.08

 

"Schnellerer Fußball" in Hehlingen

Neu-Trainer Dietmar Koch verjüngt die Mannschaft erheblich - Gerald Schröder ist Kapitän

Von Steffen Erkenbrecher

HEHLINGEN. Einen großen Umbruch hat Fußball-Bezirksligist TSV Hehlingen hinter sich gebracht: Neben Übungsleiter Jürgen Winkelmann haben auch neun Akteure den Verein verlassen. Dennoch blicken die Verantwortlichen um Neu-Trainer Dietmar Koch positiv in die Zukunft - dank neuem Konzept.

Nach den Abgängen einiger gestandener Spieler ist beim TSV besonders eines in den Vordergrund gerückt, und zwar die Talentförderung. So werden künftig acht Spieler das Hehlinger Trikot tragen, die im letzten Jahr noch in der Jugend aktiv waren. "Wir haben die Mannschaft extrem verjüngt und verfolgen demnach ein längerfristiges Konzept. Denn sicherlich brauchen die meisten noch etwas Zeit", erklärt Co-Trainer Mark Draber, der ebenfalls neu ist beim TSV.

Dass sich der Erfolg kurzfristig einstellt, damit ist also nicht unbedingt zu rechnen. Zumal das neue Trainergespann auch in Sachen Taktik eine Neuerung parat hat. "Wir haben die Viererkette eingeführt, und wir werden sie bis zum bitteren Ende durchziehen", betont der "Co". Und was versprechen sich die Verantwortlichen davon? "Schnelleren Fußball", sagt Draber.

Heißt im Klartext: Bei den Hehlingern muss sich einiges neu finden für die kommende Saison. Dass das noch einige Zeit benötigt, zeigte ein Blitzturnier beim Staffelgefährten VfR Eintracht Nord Wolfsburg, wo sich die Hehlinger sowohl dem Veranstalter als auch Reislingen geschlagen geben mussten. "Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns."

Dennoch: Angst und Bange muss beim TSV sicher keinem werden. Denn mit Kapitän Gerald Schröder und Roy Präger haben die Schwarz-Roten zwei ehemalige Bundesliga-Spieler in ihren Reihen, die als unangefochtene Führungsspieler mit Sicherheit zur schnelleren Umsetzung der neuen Spielweise beitragen dürften. "Beide sind extrem wichtig für uns", sagt Draber, der mit seinem Team demnächst bowlen fahren wird, um das "Teambuilding" zusätzlich voranzutreiben.

"Auch wenn wir die ersten Spiele vergeigen sollten, ist das kein Beinbruch. Am Ende der Saison wollen wir auf einem einstelligen Tabellenplatz landen", gibt Draber mindestens Platz 9 als Ziel aus.

Zugänge

Daniel Schäfer, Maximilian Ackermann (beide A-Jugend SV Calberlah), Kai Buchholz (SG Grafhorst/Wahrstedt), Marc Oliver (SV Calberlah), Lennert Hamer, Christian Twiehaus (beide A-Jugend MTV Isenbüttel), Dirk Schenker (SSV Vorsfelde), Manuel Vuia (FC Wolfsburg), Dennis Wohlgemuth, Bernhard Schneider, Alex Werner und Phongphat Phuangyoi (eigene A-Jugend).

Abgänge

Christian Bürger (SV Weyhausen), Jörg Schünemann (Alte Herren der SG Mörse/Ehmen), Martin Müller (WSV Wendschott), Alexander Pede (WSV Wendschott), Robert Bruchmann, Niklas Bruchmann (VfB Fallersleben), Elvir Zveratic (SSV Vorsfelde), Marco Grimaldi (SV Barnstorf) und Ulf Heidenreich (Karriereende).

 

 

GR: 31.07.08

 

Der "ewige Zweite" peilt Platz 1 an

SV Reislingen/Neuhaus will den Aufstieg in dieser Saison endlich packen -

Löwner setzt auf Markus Cyrys

Von Steffen Erkenbrecher

REISLINGEN. Glaubt man der Konkurrenz, gehört der SV Reislingen/Neuhaus für die kommende Fußball-Bezirksligasaison zwar zu den Favoriten auf die Meisterschaft, jedoch nicht als Topkandidat. Andreas Löwner, Trainer des Fußball-Bezirksligisten, freut?s: "Wir wollen durch die kalte Küche kommen."

Von Bescheidenheit ist also trotz der drei namhaften Abgänge Clemens und Felix Kirsch plus Dieter Mosberger nichts zu spüren beim Wolfsburger Vertreter. Vielmehr hat der Tabellendritte der Vorsaison erneut vor, die Spitze zu erobern. "Die anderen sollen ruhig denken, dass wir Federn gelassen haben. Unser Kader ist 100-prozentig genau so gut wie im Vorjahr, zumal die Kirsch-Brüder nicht ihre beste Saison gespielt haben", erklärt Löwner.

So hofft der Coach, dass die Nachrücker aus der eigenen A-Jugend die hinterlassenen Lücken schließen können. "Sie marschieren und sind willig. Ich traue ihnen einiges zu", offenbart der SV-Trainer. Gleichermaßen beeindruckt ist Löwner von seiner neuformierten Innenverteidigung. "Mit Markus Cyrys haben wir eine Granate dazubekommen, der im Duo mit Thomas Bokeloh bereits sehr gut harmoniert hat", schwärmt der Coach.

Doch nicht allein von den Stärken seines eigenen Teams ist Reislingens Übungsleiter überzeugt. Denn auch die Konkurrenz beobachtet Löwner genau: "Isenbüttel hat gute Leute geholt, zudem hat Calberlah eine super Truppe. Beide sind für mich die Aufstiegsfavoriten."

Angesichts dieser starken Konkurrenz bereiten sich die Reislinger derzeit gewissenhaft auf die neue Spielzeit vor.

Beispielsweise wurde kürzlich ein Kurztrainingslager in Hankensbüttel bezogen, während dem die Akteure viel gearbeitet hätten und näher zusammengerückt seien.

Doch auch abgesehen von diesem Trip zweifelt wohl keiner daran, dass der Reislinger Coach seine Schützlinge bis zum Saisonstart fit bekommt. Schließlich verfügt Löwner als jahrelanger Triathlet über genügend Erfahrung im Konditionsbereich. "Ich weiß, wie ich meine Jungs vorbereiten muss, damit sie auf den Punkt fit sind", verspricht der Übungsleiter, der in dem Zusammenhang auch seinen neuen Co-Trainer Thorsten Sawatzki anführt: "Wir sprechen eine Sprache - die Konstellation passt hervorragend."

Am System wird das neue Gespann jedoch nichts ändern: So werden die Reislinger auch zukünftig auf ihr bewährtes 4-4-2-System zurückgreifen.

"Um aufzusteigen hoffen wir nun auf das nötige Quäntchen Glück und wenig Verletzungen", fasst Löwner zusammen, der am Freitag, 15. August, mit seinem Team bei einem Turnier in Eischott testen wird.

Zugänge

Markus Cyrys (Pause), Paul Rode, Kenny Hülsebusch, Dario Alaimo, Fabian Spahn (alle eigene Jugend), Nima Namouran (Hamburg Blue Devils) und Thorsten Sawatzki (VfB Fallersleben).

Abgänge

Clemens Kirsch, Felix Kirsch (beide VfB Fallersleben), Dieter Mosberger (Lupo/Martini Wolfsburg) und Bastian Vollack (SV Nordsteimke).

Hat große Ziele: SV-Coach Andreas Löwner.

 Foto: Matzick/regiosport24

 

 

 

GR: 29.07.08

 

Neuer Tatendrang in Platendorf
TuS geht mit 12 Neuen in die kommende Saison - Thaqi trifft im ersten Test doppelt

Von Steffen Erkenbrecher
Es hat sich einiges getan beim TuS Neudorf-Platendorf: So ist der Fußball-Bezirksligist nicht nur mit 12 Neuzugängen, sondern auch mit einem neuen Trainer, Ralf Ulrich, in die Saison gestartet. Dennoch darf von den Grün-Weißen einiges erwartet werden...
"Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass wir die bessere Riege als im letzten Jahr haben", verspricht Ulrich. Allerdings weiß auch der Coach, dass der Erfolg vielleicht noch ein paar Tage auf sich warten lässt. "Es braucht ein wenig Geduld, ehe die vielen Neuzugänge zu einer Einheit zusammengewachsen sind und sich eingespielt haben. Schließlich haben wir einen großen Umbruch hinter uns", so der Coach weiter.
Recht hat er, schließlich stehen den Neuzugängen auch 11 Abgänge gegenüber. Dennoch präsentierten sich die Platendorfer kürzlich bereits in ansehnlicher Frühform. Gegen den Kreisklassisten Wesendorfer SC feierte die neuzusammengewürfelte TuS-Truppe einen 5:3-Erfolg. Neuzugang Bekim Thaqi traf dabei gleich doppelt.
Doch nicht allein von ihm erhofft sich der neue Übungsleiter, dass er sich zu einer festen Größe im TuS-Spiel entwickelt. "Alle Neuzugänge sind Wunschspieler, die sehr vielversprechend sind", erklärt Ulrich, der zudem zuversichtlich ist, die größte Schwäche des letzten Jahres ablegen zu können: "Die Trainingsbeteiligung ist exzellent und auch am Zusammenhalt arbeiten wir." Angesichts dessen ist der Coach auch zuversichtlich, dass es mit den Zielen für die neue Saison klappt: "Wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an. Den ganz großen Zampano werden wir aber sicher noch nicht spielen", erklärt Ulrich, der zudem hinzufügt: "Langfristig gesehen soll es stetig vorangehen. So wollen wir beispielsweise den Libero nach und nach abschaffen."
Zugänge
Marco Benke (MTV Isenbüttel), Ramazan Karakas (Triangel), Matthias Kausch (Klötze), Marcus Helms, Cafer Gül (beide II. Herren), Gökhan Ünlü, Murat Mirzanli, Alban Krasniqi, Aytac Sirtek, Davut Kilic (alle Bosporus Gifhorn), Bekim Thaqi (Kästorf) und Steffen Schneider (Gravenhorst).
Abgänge
Trainer Frank Huneke, Jörg Becker, Mathias Lücke, Daniel Pengel, Hakan Cihangir, Nicolas Bartels (alle legen Pause ein), Ruwen Manske, Steffen Manske, Sven Marquardt (alle Ziel unbekannt), Alexander Gutknecht (SSV Kästorf) und Osman Özdemir (MTV Wasbüttel).


Er trug im ersten Testspiel die Kapitänsbinde

und ist auch in Zukunft als Führungsspieler gefragt,

Stefan Kaufmann in Diensten des TuS Platendorf/Platendorf.

Foto: Reinhard Matzick/Regiosport24

 

 

 

 

GR: 25.07.08

 

MTV II tritt ein schweres Erbe an
Fußball-Bezirksliga: Der Aufsteiger aus Gifhorn schlägt mit einer vielversprechenden Bilanz auf

Von Steffen Erkenbrecher
Die Aufsteiger aus der Kreisliga Gifhorn sind zweifelsfrei eine Klasse für sich: Das stellte sowohl der SV Calberlah als auch die SV Meinersen bereits unter Beweis. Gleiches darf nun auch vom MTV Gifhorn II erwartet werden, der ebenfalls mit einer vielversprechenden Bilanz in der Fußball-Bezirksliga aufschlägt.
Keine Frage, die Bilanz der Schwarz-Gelben aus der abgelaufenen Saison spricht für sich: 21 Siege aus 28 Spielen und dabei 91 erzielte Treffer. Zum Vergleich: Der SV Calberlah verbuchte ein Jahr zuvor die gleiche Anzahl an Siegen und stieg ebenfalls mit 68 Punkten auf. Angesichts der Tatsache, dass die Grün-Weißen in ihrer ersten Bezirksliga-Spielzeit die Vizemeisterschaft feierten, darf nun auch von den Gifhornern einiges erwartet werden.
Den großen Coup traut MTV-Trainer Hartmut Müller seinen Schützlingen allerdings noch nicht zu: "Besonders in Sachen Toreschießen werden wir Probleme kriegen, denn in der Bezirksliga wird es damit schwerer werden." Im Hinterkopf hat der Coach dabei sicher auch den Ausfall von Christoph Schuster, der im letzten Jahr 15 Treffer erzielte und derzeit an einem Zehenbruch laboriert.
"Bisher ist noch keiner in seine Fußstapfen getreten. Somit haben wir einzig Fadi Jfeily, der bis dato seinen Torinstinkt unter Beweis gestellt hat", erklärt Müller, der trotzdem davon überzeugt ist, dass sein Team mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird: "Dafür sind wir zu stark. Dabei denke ich besonders an unsere Defensive, aber auch an unser spielerisches Potenzial und den Tempofußball, den wir im letzten Jahr gezeigt haben."
Summa summarum: Die Schwarz-Gelben streben einen Platz im gesicherten Mittelfeld an. Zumal sich die Ziele des Gifhorner Übungsleiters auch nicht allein auf die Tabelle beziehen. "Wir wollen die Spieler an die erste Mannschaft heranführen. Und es wäre ein Riesenerfolg, wenn auch nur ein einziger den Sprung schafft", erklärt Gifhorns Trainer.
Dass diese Aussage nicht nur heiße Luft, sondern tatsächlich Konzept bei den Schwarz-Gelben ist, zeigt ein Fördertraining, das zukünftig für talentierte A-Jugendliche und Spieler der Zweiten stattfinden wird. Ebenso spricht das Durchschnittsalter dafür, das bei 21,4 Jahren liegt.
Zugänge
Henning Mohring (HSV Hankensbüttel), Jacob Hooge (TuS Seershausen), Normann Saatz (SV Calberlah A-Jugend), David Ende (eigene A-Jugend), Fadi Jfeily (eigene 1. Herren), Ron Glindemann (reaktiviert), Juri Suldin (SV Meinersen) und Jasenko Arnautovic (ohne Verein).
Abgänge
Jörgen Schilling (Pause), Alexander Semper (SV Gifhorn II), Peer Soetebeer (beruflich nach Portugal), René Schuster (aufgehört), Björn Thies und Caglar Güngör (beide MTV Gifhorn III).

 

GR: 24.07.08

 

VfR holt Japaner - "er läuft und läuft und läuft"
Fußball-Bezirksliga: Die Eintracht will in der kommenden Saison weiteren Schritt nach vorne machen - Kader in der Breite aufgestockt

Von Steffen Erkenbrecher
WOLFSBURG. Gerade einmal ein halbes Jahr ist es her, dass der VfL Wolfsburg mit Furore seinen ersten Japaner, Makoto Hasebe, präsentierte. Nun gibt es den nächsten Neuzugang für Wolfsburg aus dem Reich der aufgehenden Sonne. Diesmal allerdings nicht beim Bundesligisten, sondern beim Fußball-Bezirksligisten VfR Eintracht Nord.
Sein Name ist jedoch ebenso wie seine Herkunft nicht weniger exotisch: Akihiro Sakai kommt direkt von Kakamigaharanishi (Japan). Allerdings ist der 26-Jährige im Gegensatz zu seinem Landsmann nicht allein aufgrund des Fußballs in Deutschland: Vielmehr verschlug ihn sein Ingenieurs-Beruf für drei Jahre nach Wolfsburg.
Doch wie kam der Kontakt zum Bezirksliga-Vertreter zu Stande? VfR-Coach Karsten Stephan erklärt: "Er hat zufällig unsere Anlage gesehen und sich bei uns gemeldet. Beim Probetraining hat er einen guten Eindruck hinterlassen. Zu ihm passt wirklich der Käfer-Slogan - er läuft und läuft und läuft."
Inwieweit Sakai jedoch eine Verstärkung für die erste Elf ist, ist sich Wolfsburgs Coach ebenso wie bei seinen anderen Neuzugängen noch nicht sicher. "Sven Krause muss beispielsweise noch an seiner Fitness arbeiten", erklärt Stephan. Doch abgesehen davon, dass einige Spieler noch etwas Zeit brauchen, hat der Übungsleiter an seinem neuen Kader nur wenig zu bemängeln.
Besonders in der Breite habe er nun mehr Variationsmöglichkeiten. "Durch die Aufstockung des Kaders auf 21 Akteure", meint Stephan zufrieden. "Wir haben nun auf allen Positionen einen Spieler in der Hinterhand", stellt der VfR-Trainer zufrieden fest.
Kein Wunder also, dass auch die Ziele des Wolfsburger Vertreters nicht sonderlich bescheiden ausfallen. So strebt die Eintracht einen Platz unter den ersten Fünf an. Der Gedanke, der dahinter steckt: "Im letzten Jahr waren wir Fünfter. Und wir wollen uns stetig verbessern", so der VfR-Trainer.
Nach ganz oben schielen die Wolfsburger allerdings noch nicht, was sicher auch mit dem Abgang von Rick Bewernick zu tun hat. "Bezogen auf die Position können wir seinen Weggang absolut auffangen. Fakt ist aber auch, dass er 15 Tore gemacht hat. Somit ist es mit Sicherheit ein Verlust", gesteht Stephan ein, der hofft, dass besonders Daniel Dürkop dafür das ein oder andere Tor mehr macht.
Derzeit bereiten sich die Wolfsburger mit drei Trainingseinheiten pro Woche auf die neue Saison vor. Zudem kommen regelmäßige Testspiele hinzu: am Samstag, 26. Juli, (17 Uhr) gegen den MTV Frellstedt, Sonntag, 27. Juli, gegen den MTV Gifhorn und am Freitag, 31. Juli, (19 Uhr) gegen den VfL Wahrenholz. Am Sonntag, 3. August, geht es dann weiter im Bezirkspokal gegen den HSC Leu Braunschweig.
Zugänge
Sven Krause (TuS Neudorf-Platendorf), Ghazi Bechaouech (1. FC Wolfsburg), Akihiro Sakai (Kakamigaharanishi/Japan), Michel Sappok und Marcel Wolze (eigene II. Herren).
Abgänge
Rick Bewernick, Miguel Almeida (beide SV Nordsteimke), Atef El-Fahem (Studium).

 

 

GR: 22.07.08

 

STV setzt auf die eigene Jugend
Holzland will so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben

Von Gundolf Tospann
Verstärkt auf die eigene Jugend setzt der STV Holzland in der kommenden Spielzeit der Fußball-Bezirksliga 1. Gleich acht Nachwuchskicker aus der abgemeldeten A-Jugend-Mannschaft ergänzen den Kader der Josef-Elf.
Timo Dornfeld, Stefan Ratz und Marco Matschewski kamen in der vergangenen Saison bereits sporadisch zum Einsatz beim letztjährigen Tabellensiebten - und überzeugten. "Sie haben Bezirksliga-Niveau bewiesen und waren keine Mitläufer", lobt Trainer Waldemar Josef. Nun folgen auch Felix Dörfler, Roman und Julian Müller, Dominik Dörries, sowie Steven Ostwald und sollen in die Bezirksliga-Mannschaft eingebaut werden.
Erster Mann zwischen den Pfosten beim STV ist nun Torsten Wächter, der von der SG Lappwald gekommen ist. Er gehört zu einem Torhüter-Trio mit dem bisherigen Stammkeeper Sven Pasche, der aus persönlichen Gründen kürzer treten möchte, und Nachwuchsmann Steven Ostwald.
Verzichten muss Coach Josef wohl künftig auf einen bewährten Abwehrspieler. "Lennart Hansmann will privat seine Prioritäten setzen. Schade, er ist ein guter Manndecker. Sein Pass ist aber noch bei uns", berichtet "Waldi". Dafür ist ein anderer Routinier wieder einsatzfähig. Nach seinem doppelten Kreuzbandriss und einer Pause von 15 Monaten ist Benjamin Reichard nun wieder fit.
Möglichst früh will der STV nichts mit dem Abstieg zu tun haben. "Wenn wir schlecht starten sollten, weiß ich nicht, wie meine Mannschaft dann mit dem Druck klar kommt.
Deshalb wollen wir so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben", legt Waldemar Josef die vorläufige Messlatte fest und schaut aber auch über den weiteren Tellerrand: "Die letzte Saison ist zwar schwer zu toppen. Da hatten wir 52 Punkte, die Spielzeit davor 51 Zähler. Wenn wir jetzt wieder einen Punkt mehr holen, bin ich sehr zufrieden", meint der STV-Coach, für den der MTV Isenbüttel und Grün-Weiß Calberlah die Favoriten der Staffel sind.

Verstärkung für den STV Holzland: Foto: Tospann/regiosport24

Timo Dornfeld (von links), Stefan Ratz, Marco Matschewski,

Torsten Wächter, Felix Dörfler und Trainer Waldemar Josef.

 

AZ: 15.07.08

STV Holzland will variabler werden

„Mehr Fußball spielen“: So lautet das Ziel des Bezirksligisten STV Holzland. „Und außerdem wollen wir variabler werden“, verrät STV-Coach Waldemar Josef zum Trainingsauftakt. »STV profitierte in der vergangenen Hinrunde davon, dass die Konkurrenz den Staffel-Neuling unterschätzte. „In der Rückserie hat man dann allerdings gemerkt, dass sich die Gegner auf uns eingestellt hatten“, so Josef. „Wir waren zu einfach auszurechnen.“ Damit sich das ändert, lässt der Trainer in der Vorbereitung viel im taktischen und spielerischen Bereich üben. „Wir erlernen das Fußball-ABC neu.“ Dabei hat der Coach auch noch die Aufgabe, mit Stefan Ratz, Julian Müller, Roman Müller, Felix Dörfler, Dominik Dörries, Steven Oswald, Marco Matjewski und Timo Dornfeld gleich acht A-Jugendliche und den neuen Keeper Thorsten Wächter (Lappwald) einzubauen. „Einige der Jugendlichen haben ja bei uns schon ihren Mann gestanden. Aber es ist etwas anderes, eine ganze Saison zu spielen“, weiß Josef. „Von daher wird‘s ein schweres Jahr.“ Josef selbst wird die ganze Vorbereitung nicht leiten können, da er an der Schulter operiert wird. „Eine alte Torwart-krankheit“, sagt der Ex-Profi-Keeper. Testspiele gibt‘s einige, unter anderem gastiert Holzland am 18. Juli auf der Sportwoche in Süpplingenburg.

 

GR: 17.07.08

Konkurrenzkampf beim FC neu belebt
Trainer Meyer kommt mit acht Neuzugängen ins Porschestadion - Franco Lecinena hört auf
von Steffen Erkenbrecher
Die jüngste Vergangenheit sah nicht rosig aus beim FC Wolfsburg: Da war der Abstieg in die Fußball-Bezirksliga zu verkraften, zum anderen der Weggang von Trainer Ioan Tirban. Doch von einem Scherbenhaufen ist keine Spur. Gestärkt und beinahe ohne Aderlass starten die Rot-Weißen in die Vorbereitung.
Es hatten wohl viele damit gerechnet, dass der FC nach einer Saison, in der nicht alles nach Plan verlief, einiges an Abgängen zu verkraften hätte. Zumal die Kamieth-Zwillinge Jens und Dennis offenkundig Offerten von Oberligisten, wie etwa vom MTV Gifhorn, vorliegen hatten. Doch ebenso wie das Brüdergespann entschied sich auch der Rest der Mannschaft, weiterhin das rot-weiße Trikot zu tragen. Nur Franco Lecinena verabschiedete sich in die Alte Herren.
Die Erklärung dafür hat der neue Trainer Erwin Meyer parat. "Das Gefüge passt einfach. Und die Jungs verspüren dadurch Vereinstreue", erklärt der Coach, der sich ebenfalls sehr wohl fühlt bei seinem neuen Club: "Bisher läuft alles wunderbar. Die Mannschaft ist ehrgeizig, und es macht sehr viel Spaß."
Das ist sicherlich auch dadurch bedingt, dass die Trainingsbeteiligung bei den Wolfsburgern höher geworden ist. Denn der Mini-Kader aus dem letzten Jahr wurde mit insgesamt acht Akteuren aufgestockt, wovon fünf Spieler aus der eigenen A-Jugend stammen. Zudem steht Alexander Witt vom VfL Wahrenholz, der bereits vor Jahren für den FC kickte, auf dem Einkaufszettel.
"Dadurch gibt es wieder einen gewissen Konkurrenzkampf - und den wollen wir auch haben. Alle Neuzugänge haben einen guten Eindruck hinterlassen", verrät Meyer, der jedoch einschränkt: "Sie kommen alle von unterklassigen Vereinen. Sie brauchen sicher noch Zeit, deswegen werden uns anfangs die gestandenen Alternativen fehlen", bemängelt der FC-Coach.
Die ersten Verletzten gibt es übrigens bereits: Björn Bärwolf laboriert noch bis zur Rückrunde an einer Knieverletzung. Zudem wird Christian Franke vier Monate lang aus beruflichen Gründen fehlen. Auch deshalb spricht derzeit noch keiner vom direkten Wiederaufstieg im Porschestadion. "Unser Ziel ist es, unter die ersten Fünf zu kommen. Im zweiten Jahr, wenn wir uns entwickelt haben, können andere Ziele abgesteckt werden", erklärt Meyer das Konzept, der den MTV Isenbüttel als Favoriten ausgemacht hat. Testen wird der FC Wolfsburg (19. Juli) gegen Völpke und gegen den TSV Heiligendorf (27. Juli).
Zugänge
Ferki Hyseni (MTV Gamsen), Christopher Ramolla (FC Germania Parsau), Aro Sakko (TSV Ehmen), Waldemar Reis, Alexander Hoffmann, Stefan Karnetzki, Stefan Kohlstedt, Damian La Corte (alle eigene A-Jugend).
Abgänge
Franco Lecinena (eigene Altherren).

Einstellig soll der Platz sein"
Fußball-Bezirksliga: TuS kämpft mit junger Mannschaft um den Klassenerhalt

Von Henning von See
Aufbruchstimmung beim TuS Müden-Dieckhorst: Nachdem Trainer Andreas Heindorff die Teammoral des Bezirksligisten der vergangenen Saison bemängelte, soll in der kommenden Spielzeit alles besser werden.

"Es kann nicht sein, dass die Spieler in die Disko gehen, aber nicht zum Training kommen", erklärte Trainer Andreas Heindorff. Das sich die Einstellung der Mannschaft diese Saison bessert, ist für ihn aber schon beschlossene Sache. Und dann soll es auch ein weiteres Mal mit dem Klassenerhalt klappen. Das wäre dann das zehnjährige Jubiläum für den TuS in der Bezirksliga.

Einen klaren Favoriten gibt es laut Heindorff in der Liga in dieser Serie nicht, da sich viele Mannschaften verstärkt hätten. Was auch ein Grund dafür sei, dass der TuS "sein Leistungsvermögen stark erhöhen müsse, um spielbestimmender zu werden."

Traditionell hat sich der TuS auch dieses Jahr wieder hauptsächlich mit Spielern aus der eigenen Jugend verstärkt. Somit sind nun auch quantitativ Alternativen in der im letzten Jahr verletzungsgeplagten Mannschaft vorhanden. Um den jungen Spielern die schnelle Einbindung zu erleichtern, soll Neuzugang Vitali Eberhart für die nötige Ruhe im Mittelfeld sorgen und das Spieltempo bestimmen.

Den schon letzte Saison bestehenden großen Altersunterschied zwischen den Spielern will Trainer Heindorff in dieser Spielzeit entgegenwirken um das Miteinander zu fördern. Schon bei ihrer Teilnahme am Turnier auf der Sportwoche (18. und 19. Juli) der SV Gifhorn kann die junge Mannschaft das erste Mal ihr Können zeigen. Das Ziel ist die Endrunde auf der Eyßelheide.

Als Bewährungsprobe für das Team sollen in den kommenden Wochen die Freundschaftsspiele gegen den VfL Westercelle (27. Juli), Bosporus Peine (3. August), MTV Gifhorn (8. August) und eventuell gegen die Freien Turner Braunschweig (noch nicht terminiert) dienen.

Zugänge Vitali Eberhart (SV Meinersen), Andreas Marzisz (SV Gifhorn), Alex Schulz (eigene 2. Herren), Jonas Braband, Martin Dannheim, Michael Kramp, Krüger Idecke Robert (alle eigene A-Jugend)

Abgänge Sven-Arne Börner (TuS Bröckel Kreisliga Celle), Stefan Schlepps (TuS Neudorf-Platendorf)

 

 

 

AZ: 14.07.08

 

SVB: Neues System

«(jk) Die Vorbereitung der Fußballer des SV Brunsrode/ Flechtorf auf die kommende Bezirksliga-Saison steht im Zeichen des Kennenlernens. „Wir werden viele Einheiten miteinander verbringen“, verspricht der Neu-Coach Guido Gehrmann. »Das gilt auch für die Zugänge David Rau (TSV Wolfsburg), Christopher Collin (VfB Fallersleben II) und Serdar Gökkus. In der ersten Phase bittet der neue Coach fünfmal wöchentlich zum Training, in der Folge wird eine Einheit gestrichen. Die Schwerpunkte: „Grundlagen schaffen und auf Viererkette umstellen“, verrät Gehrmann. „Wir werden sehen, inwieweit wir das neue System umsetzen können.“ Als Aufsteiger will Brunsrode erstmal Fuß fassen. Damit die Umgewöhnungsphase schnell über die Bühne geht, hat Gehrmann hochkarätige Testspielgegner organisiert. Am 16. Juli spielt der SV in Flechtorf um 18.30 Uhr gegen den VfB Fallersleben (Bezirksoberliga), am 18. Juli (19 Uhr) in Hohne gegen einen ehemaligen Hamburger Oberligisten und am 6. August gegen Ligakonkurrent Grün-Weiß Calberlah. Gut vorbereitet will Brunsrode dann in die neue Saison starten: „Wir wollen die Aufstiegseuphorie mitnehmen, aber nicht leichtsinnig werden!“

 

 

GR: 16.07.08

Brunsrode "ackert" für den frühzeitigen Klassenerhalt
Fußball-Bezirksliga: Neuling gibt sich bescheiden

Von Gundolf Tospann
Das "Unternehmen" Fußball-Bezirksliga ist eingeläutet beim SV Brunsrode/Flechtorf: So liegen die ersten Übungseinheiten unter dem neuen Trainer Guido Gehrmann bereits hinter den Akteuren des Neulings.

Mit von der Partie waren dabei vier neue Gesichter: Christopher Collin soll genauso wie der 18-jährige David Rau die Abwehr verstärken. Für die Offensivabteilung wurden indes Serdar Gökkus und Frank Koschitzki verpflichtet.

Nicht mehr im Kader des Aufsteigers ist bekanntlich "Leitfigur" Roland Böckmann. Den Ex-Mannschaftsführer hat es aus beruflichen Gründen nach Bremen verschlagen.

"Spielpotenzial ist auf jeden Fall vorhanden", lobte Guido Gehrmann sein neue Mannschaft, hält aber trotzdem den Ball flach. "Der Klassenerhalt ist eindeutig unser Ziel. Und den wollen wir so früh wie möglich schaffen", legt sich der 40-Jährige fest.

Apropos Druck: Gehrmann selbst sieht sich nicht unter Zugzwang angesichts der Erfolge seines Vorgängers. "Ralf Kellermann hat beim SV natürlich richtig was bewegt. Ich sehe der Sache aber sehr entspannt entgegen und spreche die Sprache der Spieler", äußert sich der Coach selbstbewusst und kündigt sein Konzept an: "Wir werden richtig ackern, um Erfolg zu haben. Außerdem wird die Viererkette eingeführt."

Zugänge
Trainer Guido Gehrmann, Christopher Collin (beide VfB Fallersleben II), David Rau (TSV Wolfsburg), Sergio Gökkus (VfB Gravenhorst) und Frank Koschitzki (TSV Sülfeld).

Abgänge
Trainer Ralf Kellermann (VfL Wolfsburg Damen), Roland Böckmann (Ziel unbekannt), Olaf Kühn (Alte Herren

 

 

Isenbüttel: Forsches Ziel, aber auch Abwehrsorgen

«(hot) Macht die Mannschaft der abgelaufenen Bezirksliga-Rückserie genau da weiter, wo sie zuletzt aufgehört hat? Genau wird man es bei den Fußballern des MTV Isenbüttel erst am 13. August, dem Punktspielstart beim MTV Gifhorn II (Heimrecht getauscht), wissen. Zumindest startete der Titelkandidat am Samstag in die Vorbereitung. »Fünf seiner sechs Zugänge – nur Harry Koch aus der eigenen Jugend fehlte – versammelte Coach Dieter Winter zum Auftakt. Dabei waren: Valerie Renz (SSV Kästorf), André Brömel (VfB Fallersleben), Jörg Lüthge (GW Calberlah), Patrick Ebers (MTV Gamsen) und Keeper Christian Schnaase (VfL Knesebeck). „Ich denke, wir haben uns recht gut verstärkt“, ist Isenbüttels Trainer überzeugt. Das Saisonziel ist jedenfalls forsch – zwischen Platz eins bis fünf wollen die Blau-Weißen landen. Winter: „Dafür müssen wir jetzt aber einiges tun. Wir werden viel mit dem Ball und natürlich im konditionellen Bereich arbeiten.“ Die größten Sorgen dürfte dem MTV-Übungsleiter seine Abwehr machen, in der Dennis Mohwinkel (Kreuzbandriss) noch lange fehlt. „Ersetzen können wir ihn nicht, wir müssen gucken, welches die beste Formation sein wird“, erklärt Winter. Drei Testpartien sind bisher geplant – alle auswärts: Am 26. Juni (16 Uhr) geht‘s im Stadion am Wolfsburger Elsterweg gegen die Bundesliga-B-Jugend des VfL, am 30. Juli (18.30 Uhr) zur SV Leiferde und am 6. August (18.30 Uhr) ins Sportzentrum Süd, wo die A-Jugend des MTV Gifhorn auf Isenbüttel wartet.

 

Platendorf: Zwölf Neue und neues Trainer-Duo
«(hot) Das kann man einen totalen Umbruch nennen: Wer noch ein Bild von der Mannschaft des TuS Neudorf-Platendorf im Gedächtnis hat, darf es streichen. Ab der neuen Saison, das zeigte der gestrige Trainingsstart, haben dieses Bild und das Team des Fußball-Bezirksligisten 08/09 nichts mehr gemeinsam… »Der Umbruch beginnt im Trainerstab und zieht sich quer durch den Kader: Ralf Ulrich, zuvor Reserve-Coach, löst Frank Huneke ab und bekommt mit Davut Kilic (Bosporus Gifhorn) einen Co-Trainer, der ihn zugleich bei der Reserve beerbt. Im Kader geht‘s munter weiter: Roland-Alexi Conen (VfB Fallersleben), Osman Özdemir (MTV Wasbüttel), Jörg Becker (Pause), Alex Gutknecht (SSV Kästorf), Nico Bartels, Hakan Cihangir, Sven Marquardt, Daniel Pengel sowie Ruwen und Steffen Manske (alle Ziel unbekannt) haben den Verein verlassen. Den zehn Abgängen stehen zwölf neue Akteure gegenüber: Marco Benke (MTV Isenbüttel), Matthias Kausche (VfB Klötze), Ramazan Karakas (SV Triangel), Steffen Schneider (VfB Gravenhorst), Stefan Schlepps (TuS Müden-Dieckhorst), Bekim Thagi (SSV Kästorf II), Marcus Helms, Cafer Gül (beide eigene Reserve), Gökhan Ünlü, Murat Mirzanli, Sirket Aytac und Alban Krasniqi (alle Bosporus). Ulrich: „Aufgabe ist es, aus dem Haufen eine Einheit zu formen.“ Und das heißt: zusammenschweißen durch zusammen schwitzen… „Wir werden viel im Ausdauerbereich arbeiten“, so Ulrich, der betont: „Wir wollen attraktiver spielen.“ Am 3-5-2-System wird sich aber nichts ändern. Der erste Test steigt am 27. Juli (16 Uhr) gegen den Wesendorfer SC. Weiter geht‘s am 30. Juli (19 Uhr) beim SV Brackstedt. Danach wird das neue Team zwar immer noch nichts mit dem alten gemein haben. Ein verschworener Haufen soll’s hingegen sein…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SVS-Coach Orth: Ziel Klassenerhalt

«(jk) Vorfreude bei den Fußballern des SV Sandkamp: Der Bezirksliga-Aufsteiger blickt dem Saisonbeginn gespannt entgegen. Damit der SV gut aus den Startlöchern kommt, hat das Team von Coach Thomas Orth mit der Vorbereitung begonnen. »Naiv gehen die Sandkämper keinesfalls in die Saison. „Wir wissen, dass es für uns als Aufsteiger superschwer wird zwischen den ganzen Vereinen, die schon jahrelang in der Bezirksliga spielen“, sagt Orth. „Aber es ist eine riesige Herausforderung für uns.“ Das Ziel sei erstmal der Klassenerhalt, um „Sandkamp zwischen den erfahrenen Teams zu etablieren“, verrät Orth. Helfen werden dabei vier neue Spieler: Thomas Mundry (SSV Vorsfelde, A-Jugend), Kahled Amiri (TSV Wolfsburg), Alessandro Mero (SV Nordsteimke) und Bülent Ince (Lupo/ Martini Wolfsburg) laufen in der kommenden Saison für den SV auf. Nicht mehr mit dabei sind Hassan Hodroy (DJK Wolfsburg), Christian Richert (zieht nach Bremen) und Leo Perone (Atletico Wolfsburg). Da Sandkamp als Wolfsburger Kreisliga-Aufsteiger eine lange Saison gespielt hat, gibt‘s nur drei Tests in der Vorbereitung. Am 29. oder 30. Juli (18.30 Uhr) trifft Sandkamp auf den Kreisklassisten SV Tappenbeck, und am 6. August (19 Uhr) geht’s zum TSV Sülfeld (Kreisliga). Am 15. August (18.30 Uhr) steht dann noch ein Blitzturnier in Eischott an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AZ: 12.07.08

 

Wer zu spät kommt, den bestraft der Trainer
«(hot) Erst gestern Abend startete Fußball-Bezirksligist SV Gifhorn in die Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit. Doch wer denkt, dass die Eyßelheider es in diesem Sommer ruhig angehen lassen, der täuscht sich gewaltig… »„Wir fangen zwar spät an, dafür wird das Programm sehr intensiv“, verspricht Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn. In den Vorjahren ging’s an der Eyßelheide immer gemäßigt zu beim Start, nicht so gestern: Es stand gleich ein Lauftest an – und wer die Strecke nicht in der vorgegebenen Zeit schaffte, „der darf sich erstmal auf individuelles Training einstellen“, so der SV-Coach deutlich – wer zu spät kommt, den bestraft bei der SV der Trainer… Neu bei den Blau-Roten sind Tobias Breuer (VfL Wettmershagen), Mehmet Hepyetkin (Bosporus Gifhorn), Philipp Köhler (TSV Grußendorf), Timo Feldner (SV Leiferde), Keeper Sven Piechowiak (eigene Reserve) und die eigenen A-Jugendlichen Timo Vaz und Sahdi Nemer. „Unser Grundgerüst stand bereits, jetzt wollen wir die überwiegend jungen Leute einbauen“, so Gifhorns Trainer. Neben dem straffen Training steht auch ein straffes Testprogramm an: Bereits heute (11 Uhr) geht’s zum TV Emmen, morgen (15 Uhr) kommt der VfB Fallersleben zur SV. Am 20. Juli (16 Uhr) kommt der MTV Hattorf, am 27. Juli (16 Uhr) der TSV Helmstedt. Am 30. Juli ist (19 Uhr) der TSV Edemissen zu Gast, am 31. Juli (19 Uhr) der SSV Didderse. Am 5. August (19 Uhr) geht’s zu Germania Ummern und am 6. August (19 Uhr) zum SV Westerbeck, bevor zum Punktspielstart Vize-Meister SV GW Calberlah kommt. Kastner-Blödorn zu den Zielen: „Wir wollen uns einfach verbessern.“

 

 

 

AZ: 11.07.08

Aufsteiger MTV II schuftet für Platz im gesicherten Mittelfeld

«(jk) Jetzt gilt‘s: Der MTV Gifhorn II, Aufsteiger in die Fußball-Bezirksliga, hat das Training aufgenommen. In rund vier Wochen Vorbereitung will MTV-Coach Hartmut Müller seine Mannschaft fit machen für den Saisonauftakt am 13. August beim MTV Isenbüttel (siehe Spielplan). »Müller erklärt, was auf seine Mannen zukommt: „Wir werden in der Regel dreimal in der Woche trainieren, zudem noch ein komplettes Wochenende durch.“ Unterstützt wird Müller durch den spielenden Co-Trainer Ron Glindemann. „Unser Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld“, so Müller. Während Jörgen Schilling (pausiert), Alexander Semper (SV Gifhorn II), Peer Sötebeer und Fabian Gahr (beide beruflich nach Portugal) nicht mehr zur Verfügung stehen, kann Müller auf sieben Neue zurückgreifen: Glindemann (reaktiviert), Fadi Jfeily (eigene Erstvertretung), Nikolas Müller, David Ende (beide eigene A-Jugend), Henning Mohring (HSV Hankensbüttel), Jacob Hooge (TuS Seershausen/ Ohof) und Normen Saatz (JSG Calberlah, A-Jugend). Damit die Spielpraxis in der Vorbereitung nicht zu kurz kommt, hat Müller einige Testspiele angesetzt: Morgen geht’s zum Bezirksoberligisten SSV Kästorf (16 Uhr). Am 19. und 20. Juli tritt der MTV beim Salge-Cup der SV Gifhorn an, am 26. Juli (16 Uhr) spielt Gifhorn beim Kreisklassisten SV Triangel.

 

 

 

AZ: 10.07.08

SVM: Acht Neue aus der eigenen Jugend

«(jk) Wieder am Ball: Fußball-Bezirksligist SV Meinersen hat die Vorbereitung aufgenommen. SVM-Coach Volker Steding begrüßte dabei gleich neun Neuzugänge. »Acht Mann kommen aus der eigenen A-Jugend, Rouven Ahlers wechselt zudem vom Ligakonkurrenten TuS Müden-Dieckhorst nach Meinersen. Den Sprung in den Herrenbereich haben geschafft: Carsten Schofeld, Fabio Leo, Kassem Ahmi, Markus Kraut, Tobias Glindemann, Friedrich Hoffmann, Wilhelm Kronhart und Michael White. Steding: „Einige von den A-Jugendlichen haben ja bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison ein paar Spiele bei uns gemacht. Von daher ist der Übergang fließend.“ Nicht mehr mit dabei sind Iven-Malte Rupscheit (zurück zum VfR Wilsche/Neubokel), Patrick Bind (TuS Bröckel), Vitali Eberhart sowie Juri Suldin (beide Ziel unbekannt). Vier bis fünf Einheiten stehen pro Woche an, hinzu kommen Testspiele. Am 12., 14. und 16. Juli macht die SVM bei einem Turnier in Blumenhagen mit, vom 17. bis 19. beim BraWo-Cup in Gifhorn. Zudem gibt’s Tests gegen Kreisklassisten: Am 26. Juli (17 Uhr) ist der SV Groß Oesingen zu Gast, am 7. August (19 Uhr) geht’s zum MTV Wasbüttel. Angestrebt wird in der neuen Saison „ein einstelliger Tabellenplatz“, erklärt Steding. „Wir arbeiten in der Vorbereitung daran, mehr Torgefahr auszustrahlen.“

 

 

 

Kieskuhle und viele Tests: Bromer müssen schwitzen

«(jk) Rund fünf Wochen bereitet sich der FC Brome auf die neue Fußball-Bezirksliga-Saison vor, in dieser Zeit nimmt René Wegner seine Mannen hart ran. Der FC-Spielertrainer verspricht: „Zum ersten Punktspiel sind wir topfit!“ »Stures Laufen durch den Wald gibt‘s bei ihm aber nicht. „Kondition kann man auch mit Ballarbeit bekommen“, erklärt der Spielertrainer. Eine spezielle Laufeinheit gibt‘s in Brome dann aber doch. „Wir gehen in die Kieskuhle“, verrät Wegner. Drei Trainingseinheiten absolviert der FC in der Woche, hinzu kommen zahlreiche Tests. Am 14. Juli spielt Brome in Tiddische je eine Halbzeit gegen den SV Osloß (Bezirksliga) und den Kreisligisten Germania Parsau. Die Testgegner für den 20. und 30. Juli stehen noch nicht fest. Zwischendurch spielt der FC am 27. Juli (16 Uhr) gegen den Bezirksoberligisten TuS Bodenteich. Und: Auf der eigenen Sportwoche (6. August) geht’s jeweils eine Halbzeit gegen Parsau und den MTV Gifhorn (Oberliga). Ein Ziel der Testspiele ist es, die sieben Zugänge zu integrieren: Marcel Wiswedel, Björn Müller, Jean Brinkmann (alle eigene A-Jugend), Sören Grunau (eigene Reserve), Matthias Pohl (Salzwedel), Matthias Bock (Schneflingen) und Pierre Wodarsch (Barwedel) sind neu. Auf Björn Meißner (Spielertrainer in Oerrel) und Matthias Lausch (tritt kürzer) kann Brome dagegen nicht mehr zurückgreifen. „Ich denke, dass wir dennoch gut aufgestellt sind“, so Wegner, der von Co-Trainer Norman Lenz unterstützt wird.

 

 

 

AZ: 07.07.08